| Abwrackprämie für Heizkessel und Solarprämie für Sonnenstrom |
| Freitag, den 07. August 2009 um 18:19 Uhr |
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1000 Euro Förderprämie gibt’s für den Austausch alter Heizkessel und die Installation einer Photovoltaikanlage. Umweltminister Stefan Mörsdorf stellte das neue Förderprogramm gemeinsam mit dem Präsidenten der Handwerkskammer, Hans-Alois Kirf, der Landespressekonferenz vor.
„Wir haben ein Programm gestrickt, das der Konjunktur ebenso zugute kommt wie dem Klimaschutz“, sagte der Minister. Die Förderbedingungen seien ganz bewusst sehr einfach gehalten. „Die 1000 Euro Abwrackprämie gibt es für jeden Heizkessel, der älter als 15 Jahre ist und durch ein modernes Brennwertgerät ersetzt wird. Die 1000 Euro Solarprämie kann jeder beantragen, der eine mindestens zwei Kilowatt große Photovoltaikanlage auf seinem Hausdach installiert.“ Zusätzlich gibt es für den solar erzeugten Strom natürlich die gesetzliche Einspeisevergütung. „Insgesamt stellt die Landesregierung zweieinhalb Millionen Euro zur Verfügung, so dass insgesamt 2500 Abwrack- und Solarprämien ausgezahlt werden können“, erläuterte der Umweltminister. Mit der Abwrackprämie für alte Heizkessel schließe man eine Förderlücke bei den bestehenden Förderprogrammen. So kann man zwar eine Förderung erhalten, wenn man bei der Heizung auf erneuerbare Energien umstellt. Wer aber weiter mit Öl oder Gas heizen möchte, ging bisher leer aus. „Dabei bringen moderne Brennwertgeräte eine Menge für den Klimaschutz und eine spürbare Heizkostenersparnis“, so Mörsdorf. Besonders clever sei es, die neue Landesförderung mit den bestehenden Förderprogrammen zu kombinieren. „Wenn man die Heizung erneuert, sollte man auch über neue Fenster nachdenken oder eine Solarthermieanlage auf’s Dach machen, die für warmes Wasser sorgt.“ Mörsdorf empfiehlt in diesem Zusammenhang, die kostenfreie und neutrale Beratung der Kampagne „clever saniert!“ in Anspruch zu nehmen. Arge Solar und das Umweltzentrum der Handwerkskammer führen diese Kampagne im Auftrag des Umweltministeriums durch (www.clever-saniert.de). Landesregierung des Saarlandes |



