| Neuer Spielplatz im Außenhof der Römerschule |
| Dienstag, den 08. Juni 2010 um 18:00 Uhr |
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Stolz präsentierten kürzlich Bürgermeister Franz-Josef Berg, Peter Metzdorf, Leiter der Römerschule, und Jessica Gemeinhardt-Paulus, Elternvertreterin, den neuen Spielplatz in der Römerschule. Auf dem bisher leeren asphaltierten Platz ist ein phantasievoller Spielplatz für die Pachtener Kinder entstanden, der auch die im Hof stehenden Bäume integriert. Dieser neue Spielplatz erweist sich als eine wesentliche Bereicherung und als wichtige Aktionsfläche für die Kinder der Römerschule, so Bürgermeister Franz-Josef Berg bei einem Ortstermin. Nach der Baumaßnahme stellt sich der Hof der Römerschule als eine Spiellandschaft unter hohen Bäumen dar. Bei der Planung war der Schutz der Bäume eine Herausforderung für die städtischen Planer, da der Wurzelbereich nicht durch Fundamente geschädigt werden sollte. In Zusammenarbeit mit der Firma Spielart, die sich auf die Verwendung von Robinienhölzer spezialisiert hat, wurde ein Plan nach dem Konzept des städtischen Bauamtes erstellt, nach dem die Spielgeräte aus Robinienholz konstruiert wurden. Robinienholz fällt unter die Resistenzklasse 1 und nimmt unter den europäischen Holzarten aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegen Fäulnisbildung eine absolute Sonderstellung ein. Die Hölzer können im Erdreich gegründet oder aufgestellt werden ohne dass zu befürchten ist, dass es zu Fäulnisprozessen kommt. Die Firma Spielart verwendet zur Konstruktion ihrer Spielanlagen ausschließlich Robinien- und Eichenhölzer. Mittels Edelstahlgewindestangen werden die Hölzer miteinander verbunden. Die Konstruktionen sind dann verwindungssteif und selbst tragend. Verwendet werden natürlich gewachsene Robinienstämme, die geschält, verschliffen und je nach Gestaltung unbehandelt oder farbig lasiert sind. Dadurch ergibt sich ein sehr natürliches, kindgerechtes Erscheinungsbild der Spiellandschaften mit höchster Qualität und Haltbarkeit, so Bürgermeister Franz-Josef Berg. Entlang der ersten drei Bäume wurde ein Baumparcours mit einer Baumhauskonstruktion gebaut. Die selbst tragenden Konstruktionen der Firma Spielart wurden im direkten Bereich des Wurzelwerks ohne Fundamente aufgestellt und garantieren so die Unversehrtheit der Bäume. Diese wurde im weiteren Verlauf durch eine Hangelkonstruktion als Seilgarten mit Reckstangen ergänzt. Am Ende dieser Reihe wurde eine Vogelnestschaukel aufgestellt. Vor der Trafostation ist eine weitere Spiellandschaft in Form einer „Römerfestung“ entstanden, die sich um den vorhandenen alten Baum gruppiert und den Gedanken der Namensgebung der Römerschule in Art und Form der Gestaltung aufgreift. Den Abschluss des Spielplatzes bilden mehrere Balancierbalken entlang der vorhandenen Sprunggrube. Die Planung der Spielanlagen wurde individuell auf die Situation vor Ort und insbesondere auf die Größe und Beschaffenheit der Bäume, der erforderlichen Abstands- und Sicherheitsbereiche und unter Berücksichtigung der zugelassenen Fallhöhen abgestimmt. Als Fallschutz wurde Holzhackschnitzel und Rundkornkies verwendet. Die Gesamtkosten für den neuen Spielplatz betragen rund 70.000 Euro, davon entfallen 23.000 Euro auf Landschafts- und Gartenbauarbeiten und 47.000 Euro auf die Spielgeräte. Bürgermeister Franz-Josef Berg wertete: „Wir gestalten neue Kinderspielplätze individuell, abgestimmt auf das Alter der Kinder und die Besonderheiten des Ortes. So wurden hier der alte Baumbestand in die Planung einbezogen und die Erinnerung an die gallorömische Vergangenheit, die der Schule ihren Namen gab. Der Spielplatz soll aber nicht nur der Römerschule zu Gute kommen, sondern steht auch außerhalb der Schulzeiten bis 19.00 Uhr den Pachtener Kindern zur Verfügung. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass die Kinder den Spielplatz sehr gut annehmen. |




