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Danach geht es mit einer neuen Homepage und neuen inhaltlichen Strukturen weiter.



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Deshalb geben wir interessierten Personen und Gruppen die Gelegenheit, einen
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Solarkataster Dillingen ab sofort abrufbar
Sonntag, den 10. April 2011 um 12:00 Uhr
In einem Pilotprojekt haben die Kommunen des Landkreises Saarlouis ein Solarkataster erstellen lassen. Für die Stadt Dillingen stehen jetzt die Daten für jeses einzelne Gebäude zur Verfügung und können abgerufen werden.  Etwa 20 Prozent der deutschen Dachflächen sind für die Nutzung von Sonnenenergie geeignet. Bürgermeister Franz-Josef Berg: Dillingen ist sich seit Jahren des hohen Potentials der Nutzung erneuerbarer Energien bewusst, so wurde im Jahr 2008 die das Potential der öffentlichen Dachflächen für Photovoltaikanlagen geprüft. Mit dem Solarkataster gehen wir jetzt einen Schritt weiter und stellen den Bürgern Daten zur privaten Nutzung von Dachflächen zur Verfügung.“
Für jede Dachfläche im gesamten Landkreis wurde die Eignung für Photovoltaik- (solare Stromerzeugung) und Solarthermieanlagen (solare Wärmeerzeugung) berechnet. Grundlage der Berechnung sind Geodaten aus Flugzeugscans, die Informationen zur Ausrichtung, Neigung und Verschattung jeden Daches enthalten. Mit Hilfe des Sonneneinstrahlungswerts kann so vollautomatisch die Eignung jeden einzelnen Daches zur Nutzung der Sonnenenergie errechnet werden.

Die Ergebnisse dieser Berechnungen wurden jetzt im Rathaus vorgestellt. In Dillingen wurden  insgesamt 10.732 Gebäude untersucht, von denen sich 7.157 als geeignet herausstellten. Bei einer  Dachfläche von 1,7 qkm sind 1,1 qkm nutzbar und ergeben eine mögliche Ausnutzung von 133.042 MWh. Damit könnte man einen Deckungsgrad von bis zu 350% des privaten Strombedarfs (309 GWh/a) erreichen.  Zusätzlich käme eine Einsparung von bis 83.018 t/Jahr an Kohlendioxid-Ausstossung.

Aus den ermittelten Kennwerten für die einzelnen Dachflächen wurde eine Datenbank erstellt. Die Datenbank liefert für jedes Dach ab einer sinnvollen Mindestgröße Aussagen über:
  • Eignung für unterschiedliche Nutzungsformen „thermisch“ und „Photovoltaik“
  • Informationen zur sinnvollen Größe der Anlage unter Berücksichtigung der möglichen Verschattung
  • in Verbindung mit aktuellen Daten zu den Kosten der Anlagenelemente und zu den aktuellen Finanzierungskonditionen, Aussagen (Schätzungen) zum Investitionsvolumen, der Wirtschaftlichkeit und der Amortisationsdauer.
Als weiterer Effekt kommt hinzu, dass die Installation von Anlagen durch lokal ansässige Betriebe erfolgen kann und damit bei einem möglichen Investitionsvolumen von bis 510 Mio. Euro die Wirtschaftskraft der Region enorm gestärkt werden könnte.

Auch zahlreiche öffentliche Anlagen nutzen ihre Dächer bereits für solare Energie so das Freibad, die Feuerwache, die Philipp-Schmitt-Schule, um nur einige zu nennen.  Darüber hinaus werden Stadt und Stadtwerke prüfen, welche öffentlichen Gebäuden für die Installation von Solaranlagen geeignet sind, um dort wieder nach dem Modell des „Bürgerkraftwerks“ über den Verkauf von Solarbausteinen einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz leisten zu können.

Angaben zur eigenen Immobilie kann jeder Hauseigentümer beim Umweltamt der Stadt Dillingen (Alexander Karsunky Tel. 709 275, Hermann Merl Tel  709 351, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) anfordern.

(dpd)
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